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Fragen mit Schwerpunkt SmartRelay

 

Allgemeine Fragen

Allgemeine Frage: Wie kann ich ein Programmierkabel (RS232) an einen Rechner anschließen, wenn dieser nur über eine USB-Schnittstelle verfügt?

Antwort:
Für den Anschluss eines Programmierkabels an einen Rechner muss dieser normalerweise über eine serielle Schnittstelle (RS232-Steckerbuchse) verfügen. Manche neueren PCs sind nur mit USB-Ports ausgestattet (USB = universal serial bus). In diesem Fall benötigen Sie einen Konverter, der die Verbindung des Programmierkabels mit der USB-Schnittstelle des PCs ermöglicht. Im Folgenden sind die grundlegenden Schritte dargelegt, die für die Verwendung eines USB-RS232-Konverters notwendig sind. Sie können diesen Konverter von IDEC unter der Bestellnummer FC4A-USB bestellen.

Installation des Treibers für den Konverter:
Der Konverter wird mit einer CD oder Diskette ausgeliefert. Darauf befindet sich die Software, die auf dem PC zu installieren ist. Nachdem Sie den USB-Konverter in die USB-Schnittstelle Ihres PCs gesteckt haben, können Sie die Treibersoftware installieren. Dazu benötigen Sie Administratorrechte. Stecken Sie bitte die Treiber-CD oder -Diskette in das dafür vorgesehene Laufwerk. Befolgen Sie die Anweisungen, die Sie vom Installationswizard erhalten.

 

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Fragen zu SmartRelay

Wie verhält sich die Uhr der IDEC SmartRelay nach mehr als 80 Stunden ohne Spannungsversorgung?

Antwort:
Beim Wiedereinschalten steht die Uhr auf "Sonntag 00:00 Uhr 1. Januar". Die Zeit bleibt stehen und blinkt. Die LOGO! befindet sich in dem Zustand, in dem Sie vor der Unterbrechung der Spannungsversorgung war.
Bei RUN werden die Zeitschaltuhren bearbeitet, die mit der obigen Zeit parametriert sind. Die Uhr bleibt aber weiterhin stehen.

 

Frage: Wie groß sind die Zykluszeiten der einzelnen Funktionen für die IDEC SmartRelay-Gerätelinien FL1B und FL1C?

Antwort:
Die Zykluszeit ist die reine Programmbearbeitungszeit (Eingänge lesen, Programm ausführen und Ausgänge schreiben). Bei der Gerätelinie FL1B können keine Aussagen zu den Zykluszeiten der einzelnen Funktionen getroffen werden. Die Zykluszeiten sind bei jeder Funktion unterschiedlich, man kann von 10 ms als Minimum ausgehen.
Es können nur Zeiten, die für einen Programmzyklus nötig sind, ermittelt werden. Mehr Informationen hierzu finden Sie im Handbuch für die Gerätelinie FL1B im Anhang B. Für die Gerätelinie FL1C gilt, dass die Zykluszeiten jeder Funktion kleiner 0,1 ms sind. Auch hier kann die Zykluszeit anhand eines kleinen Testprogramms ermittelt werden. Weitere Informationen finden Sie im Anhang B des Handbuchs für die Gerätelinie FL1C.

Beachten Sie bitte, dass die Zykluszeit von IDEC SmartRelay nicht in jeden Zyklus exakt gleich ist. Dieses basiert auf speziellen Systemoperationen und Sie haben keine Möglichkeit, dies zu beeinflussen.

 

Frage: Kann ich den Analogeingangswert eines Potentiometers als Parameter für eine Zeitfunktion (Einschalt-/Ausschaltverzögerung) oder Zählfunktion verwenden?

Antwort:
Wichtige Hinweise zum Anschluss eines Potentiometers an die integrierten Analogeingänge des IDEC SmartRelay-Moduls finden Sie in dem Beitrag "Poti an Analogeingang".

  • Den Analogeingangswert des Potentiometers können Sie programmtechnisch über die Verschaltung eines Analogeingangs mit einem Analogverstärker und einem Analogmerker erfassen. Am Analogverstärker ist es möglich, eine Skalierung des Analogwertes für die weitere Verwendung vorzunehmen.
  • Der Zeitwert einer Einschalt-/Ausschaltverzögerung oder die Ein-/Ausschaltgrenze eines Zählers kann mit dem skalierten Analogwert verbunden werden.
  • Öffnen Sie hierzu den Eigenschaftsdialog des Zähl- oder Zeitglieds.
  • Über die Schaltfläche "Verweis" geben Sie - z.B. beim Einsatz einer Ein-/Ausschaltverzögerung - den skalierten Analogwert (Analogverstärker) als Zeitwert vor.

Wenn Sie einen Zähler verwenden, können Sie z.B. die Ein- bzw. Ausschaltgrenze mit dem skalierten Analogwert des Potentiometers verbinden.

Die WindLGC - Programme als Archivdatei:
Die Archivdatei poti.exe enthält die beiden Programmbeispiele counter.lsc und timer.lsc. Im Beispiel counter.lsc wird die Einschalt- und Ausschaltgrenze eines Zählers anhand von Potentiometern eingestellt. Im Beispiel timer.lsc wird der Zeitwert einer Einschaltverzögerung mit einem Potentiometer vorgegeben. poti.zip ( 20 KB )

Kopieren Sie die Datei poti.zip in ein separates Verzeichnis und starten diese anschließend per Doppelklick. Die WindLGC - Programme werden jetzt entpackt. Anschließend können Sie die Programme mit WindLGC V4.0 öffnen und bearbeiten.

WICHTIG! Bei diesen Programmen/Beispielen handelt es sich um Freeware. Jedem Benutzer steht es frei, diese Programme UNENTGELTLICH zu nutzen, zu kopieren und weiterzugeben. Die Autoren und Rechtsinhaber dieser Programme schließen jegliche Haftung für die Funktionstüchtigkeit oder Kompatibilität dieser Software aus. Die Benutzung erfolgt auf eigene Gefahr. Da diese Software kostenlos ist, entfällt jegliche Gewährleistung und Anspruch auf Fehlerkorrektur.

 

Frage: Wie kann die Hintergrundbeleuchtung der SmartRelay dauerhaft eingeschaltet werden?

Antwort:
Die Hintergrundbeleuchtung des SmartRelay-Displays kann bei allen verfügbaren Geräteserien nicht dauerhaft eingeschaltet werden.

 

Frage: Können die IDEC SmartRelay-Module Analogwerte einlesen?

Antwort:
Alle Varianten von IDEC SmartRelay mit 12/24 V DC Versorgungsspannung besitzen zwei Analogeingänge. Die Analogeingänge sind im Bereich von 0 bis 10 V nutzbar.

Ab der Gerätelinie FL1B aufwärts stehen mit den Analog-Erweiterungsmodulen FL1B-J2B2 weitere Analogeingänge zur Verfügung. Dieses Analogmodul verfügt über 2 Analogeingangskanäle und ist für folgende Bereiche parametrierbar: 0-10V, 0-20mA und 4-20 mA.

Die Auflösung aller Analogeingänge beträgt 10 Bits (0 bis 1000).

 

Frage: Wie wird ein 2-Draht Sensor (4-20mA) an das IDEC SmartRelay Analogerweiterungsmodul FL1B-J2B2 angeschlossen?

Antwort:
Verdrahten Sie die Anschlussleitungen des 2-Draht Sensors wie folgt.

  • Verbinden Sie den Minusanschluss des Sensors mit dem Anschluss I1 des Analogmoduls.
  • Legen Sie den Plusanschluss des Sensors auf die 24V der Versorgungsspannung (L+).
  • Schließen Sie den Masseanschluss der Versorgungsspannung am Anschluss M1 des Analogmoduls an.

Wichtig: Bitte laden Sie sich dazu das ergänzende PDF herunter [Download PDF]

 

Frage: Was muss beim Anschluss eines Potentiometers an die integrierten Analogeingänge der IDEC SmartRelay beachtet werden?

Antwort:
Bei den Gerätelinien ab FL1A sind bei den Basismodulen FL1x-H12SND und FL1x-H(B)12RCE (x steht für A, B, C) die Eingänge I7 als Analogeingang 1 und I8 als Analogeingang 2 nutzbar. Hierfür steht der Bereich 0-10V zur Verfügung. Um bei einer vollen Umdrehung des Potentiometers 10V als Maximalwert zu erhalten, muss abhängig von der Eingangspannung am Potentiometer noch ein Vorwiderstand vorgeschaltet werden. Wir empfehlen nachfolgende Größen der auszuwählenden Potentiometer und des dazugehörigen Vorwiderstandes.

Spannung Potentiometer Vorwiderstand
12 V 5 kOhm --
24 V 5 kOhm 6,8 kOhm

Tabelle 1: Auswahl Potentiometer und Widerstandsgrößen

Bei Einsatz eines Potentiometers und 10V Eingangsspannung als Maximalwert müssen bei einer anstehenden Eingangsspannung von 24V über den Vorwiderstand 14V abfallen, damit bei einer vollen Umdrehung des Potentiometers als Maximum 10V abgegeben werden. Bei einer Spannung von 12V kann dies vernachlässigt werden.

Wichtig: Bitte laden Sie sich dazu das ergänzende PDF herunter [Download PDF]

 

Frage: Wie kann ich IDEC SmartRelay-Module beschriften um z.B. eine eindeutige Zuordnung der Ein-/Ausgänge von Erweiterungsgeräten zu bekommen?

Antwort:
Für die Beschriftung der IDEC SmartRelay-Module wurden auf den Baugruppen selbst bereits Rechteckflächen vorgesehen. Beim Erweiterungsmodul können Sie die Flächen z.B. zur eindeutigen Kennzeichnung der Eingänge und Ausgänge verwenden. Als Beschriftung der Eingänge/Ausgänge kann ein Deltafaktor von +8 für die Eingänge bzw. von +4 für die Ausgänge angegeben werden, wenn das Basismodul bereits acht Eingänge bzw. vier Ausgänge besitzt.

Beim IDEC SmartRelay-Basismodul können Sie auch eine Beschriftung (z.B. die Anlagenbezeichnung) auf dem Rechteck ergänzen.

Wichtig: Bitte laden Sie sich dazu das ergänzende PDF herunter [Download PDF]

 

Frage: Welche Adressen müssen für das IDEC SmartRelay-Modul vergeben werden?

Antwort:
Für den Anschluss an den ASI-Bus als ASI-Slave benötigen Sie die Busvarianten mit den Bezeichnungen "... B11" oder ein LOGO! Modular Basismodul + CM AS-i (Slave) Modul. Diese Geräte sind werksseitig mit der Adresse=0 eingestellt. Wenn Sie ein bestehendes LOGO!-Gerät gegen ein neues Modul auswechseln, dann brauchen Sie keine bestimmte Adresse einzustellen.

Schließen Sie das Busanschlusskabel an den beigelegten Steckverbinder an (Polung beachten) und schieben Sie den Stecker in die ASI-Interface-Schnittstelle des LOGO!-Moduls (Kennzeichnung). Sobald das Modul mit der Busleitung verbunden ist, erkennt der ASI-Master (z.B. SIMATIC S7-200 mit CP243-2) die Adresse des LOGO!-Moduls. Der ASI-Master vergibt nun selbständig die richtige Adresse an das LOGO!-Modul. Ein neues (zusätzliches) LOGO!-Modul müssen Sie über den Master adressieren. Das können Sie entweder mit einem ASI-Programmiergerät oder mit einem PC mit entsprechender Bus-Schnittstelle vornehmen.

 

Frage: Warum geht das Erweiterungsmodul (Digital-/Analogbaugruppe) am IDEC SmartRelay (FL1C) nicht in den RUN-Modus (rote LED leuchtet)?

Antwort
Damit das Erweiterungsmodul am IDEC SmartRelay (FL1C) in den RUN-Modus wechselt, kontrollieren Sie bitte Folgendes:

  • Ist der Schiebekontakt zwischen Basisgerät und Digitalmodul bzw. Analogmodul richtig eingerastet?
  • Wurde die Spannungsversorgung am Digital-/Analogmodul angeschlossen?
  • Bitte achten Sie darauf, dass die Stromversorgung des Erweiterungsmoduls vor oder gleichzeitig mit der Stromversorgung vom Basisgerät eingeschaltet wird. Andernfalls wird das Erweiterungsmodul beim Anlauf des LOGO! Basis Moduls nicht erkannt.

 

Frage: Worauf muss ich bei der Erweiterung der IDEC SmartRelay achten?

Antwort :
Es gibt Basis- und Erweiterungsmodule für unterschiedliche Spannungsklassen. Grundsätzlich können alle Module miteinander kombiniert werden. Sowohl die Basismodule als auch die Erweiterungsmodule haben eine mechanische Codierung damit ein direktes Verbinden unterschiedlicher Spannungsklassen vermieden wird. Module der gleichen Spannungsklasse können problemlos miteinander verbunden werden.

Hinweis: Mit unterschiedlichen Spannungsklassen sind die unterschiedlichen Versorgungsspannungen der Module gemeint. Bei den Digitalmodulen ist folgender Sachverhalt zu beachten: Um ein Erweiterungsmodul, das eine andere Spannungsklasse als das Basismodul besitzt anzuschließen, muss ein Analogmodul zwischengeschaltet werden. Das Analogmodul besitzt eine Potentialtrennung zwischen den beiden Schnittstellen. Deshalb kann das rechts vom Analogmodul angeschlossene Modul eine andere Spannungsklasse besitzen, als das an der linken Schnittstelle angeschlossene Modul. Ein Erweiterungsmodul 230 V AC kann nicht an den rechten Anschluss eines Analogmoduls angeschlossen werden. Werden mehrere Module der gleichen Spannungsklasse kombiniert, so kann jedes Modul an einer separaten Spannungsversorgung angeschlossen werden.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass beim Anschluss der Spannungsversorgung alle Module einer Spannungsklasse immer das gleiche Bezugspotential besitzen müssen! Nachfolgend finden Sie eine Aufstellung, welche Erweiterungsmodule direkt an die Basismodule angeschlossen werden können:

FL1C-H12SND x x x - x
FL1C-H12RCA x x x - x
FL1C-H12RCE x x x - x
FL1C-H12RCC - - - x x
FL1C-B12RCA x x - - x
FL1C-B12RCE x x - - x
FL1C-B12RCC - - - x x

Tabelle 1: Basismodul und erstes Erweiterungsmodul

Nachfolgend finden Sie eine Aufstellung, welches Erweiterungsmodul direkt an das vorherige Modul angeschlossen werden kann:

FL1B-M08B1S2 x x x   x
FL1B-M08D2R2 x x x   x
FL1B-M08B2R2 x x x   x
FL1B-M08C2R2       x x
FL1B-CASC12 x x x   x

Tabelle 2: Erstes Erweiterungsmodul bis max. 8. Erweiterung

 

Frage: Wie kann ich die Eingangsempfindlichkeit eines Analogkomparators beeinflussen?

Antwort:
Der Ausgang des Analogkomparators kann mit den Funktionen "Einschaltverzögerung" und "Ausschaltverzögerung" selektiv verzögert werden. Dadurch wird erreicht, dass nur dann der Ausgang gesetzt wird, wenn der Triggerwert "Trg" länger als die definierte Einschaltverzögerungszeit "TH" ist.

Wenn der Ausgang gesetzt ist, kann dieser nur dann rückgesetzt werden, wenn der Triggerwert länger ist als die definierte Ausschaltverzögerungszeit "TL". Man erhält so eine künstliche Hysterese, die den Eingang weniger empfindlich für kurzzeitige Änderungen macht.

Beispiel: Das WindLGC-Projekt als Download:
Der Download enthält das oben beschriebene WindLGC-Projekt für den Analogkomparator und wurde mit WindLGC V4 erstellt. KompHyst.zip ( 27 KB )

Kopieren Sie die Datei "KompHyst.zip" target="idec" in ein separates Verzeichnis und starten Sie die Datei anschließend per Doppelklick. Das WindLGC-Projekt wird automatisch entpackt. Sie können jetzt das Projekt mit WindLGC V4 öffnen und bearbeiten.

WICHTIG! Bei dem Programm/Beispiel handelt es sich um Freeware. Jedem Benutzer steht es frei, dieses Programm UNENTGELTLICH zu nutzen, zu kopieren und weiterzugeben. Die Autoren und Rechtsinhaber dieses Programms schließen jegliche Haftung für die Funktionstüchtigkeit oder Kompatibilität dieser Software aus. Die Benutzung erfolgt auf eigene Gefahr. Da diese Software kostenlos ist, entfällt jegliche Gewährleistung, Anspruch auf Fehlerkorrektur und Hotlinesupport.

 

Frage: Warum werden kurze Impulse (1ms) an den digitalen Eingängen der IDEC SmartRelay nur sporadisch erkannt?

Antwort:
Die digitalen Eingänge der IDEC SmartRelay werden vor jedem Zyklus nur einmal abgefragt. Um ein Impuls-Signal am digitalen Eingang sicher zu erkennen, muss es mindestens einen Zyklus lang anstehen.

  • Zykluszeiten des FL1B - Basisgeräts: von ca. 7ms bis 57ms
  • Zykluszeiten des FL1C - Basisgeräts: von ca.0,6ms bis 8,0ms

In Verbindung mit einem Schwellwertschalter für Frequenzen können die digitalen Eingänge I5 und I6 der IDEC SmartRelay auch während eines Zyklus abgefragt werden.

Der Schwellwertschalter für Frequenzen zählt die am Eingang anstehenden Impulse zyklusunabhängig! Die Impulse werden über eine parametrierbare Zeitdauer, die Torzeit (sollte mindestens 50ms betragen), erfasst. Der Ausgang des Schwellwertschalters wird in Abhängigkeit von den eingestellten Schwellwerten gesetzt oder zurückgesetzt.

Wichtig: Bitte laden Sie sich dazu das ergänzende PDF herunter [Download PDF]

 

Frage: Wie kann ich bei WindLGC ein Lauflicht an den Ausgängen programmieren?

Antwort:
In dem beiliegenden Programm finden Sie ein Beispiel dazu. Die PDF-Datei enthält den Übersichtsschaltplan zu dem Programmbeispiel.

Download: Übersichtsschaltplan (78 KB): Lauflicht.pdf
Download: Beispielprogramm (44KB): Lauflicht.zip

WICHTIG! Bei dem Programm/Beispiel handelt es sich um Freeware. Jedem Benutzer steht es frei, dieses Programm UNENTGELTLICH zu nutzen, zu kopieren und weiterzugeben. Die Autoren und Rechtsinhaber dieses Programms schließen jegliche Haftung für die Funktionstüchtigkeit oder Kompatibilität dieser Software aus. Die Benutzung erfolgt auf eigene Gefahr. Da diese Software kostenlos ist, entfällt jegliche Gewährleistung, Anspruch auf Fehlerkorrektur und Hotlinesupport.

 

Frage: Kann ich mir am IDEC SmartRelay bestimmte Aktualwerte von Funktionsblöcken und Texte anzeigen lassen?

Antwort:
Ab der IDEC SmartRelay -Gerätelinie FL1A können Sie sich auf dem Display mit Hilfe der Sonderfunktion "Meldetexte" aktuelle Werte und Texte anzeigen lassen. Sie können maximal fünf Sonderfunktionen "Meldetexte" mit jeweils vier Zeilen in ein IDEC SmartRelay-Schaltprogramm der Gerätelinien FL1A und FL1B einbinden. Ab der Gerätelinie FL1C stehen 10 Meldetextfunktionen zur Verfügung. Um einen Meldetext zu parametrieren, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Fügen Sie aus den Sonderfunktionen die Sonderfunktion Meldetexte in das Programm ein.
  2. Verbinden Sie die Sonderfunktion Meldetexte mit der Funktion, deren Parameter ausgegeben werden sollen.
  3. Wenn Sie einen Text in eine Zeile eingeben möchten, markieren Sie die entsprechende Zeile mit dem Cursor und geben Sie im Textfeld den entsprechenden Text ein - max. 12 Zeichen pro Zeile bei der Gerätelinie FL1C und max.10 Zeichen bei den Gerätelinien FL1A / FL1B.
  4. Um Parameter eines Funktionsblocks anzuzeigen, wählen Sie mit dem Cursor im Fenster Block des Meldetextes den jeweiligen Funktionsblock an.
  5. Wählen Sie den entsprechenden Parameter aus und ziehen Sie den Parameter per Drag & Drop in das entsprechende Meldetext-Feld.
  6. Sie können zusätzlich auch Parameter von anderen Funktionsblöcken anzeigen. Die Vorgehensweise ist dabei identisch.
  7. Anschließend können Sie die Funktionsweise der Meldetexte vor dem Herunterladen in der Simulation testen.

Hinweis: Die Sonderfunktion "Meldetexte" muss immer mit einem Merker oder Ausgang beschaltet werden. Andernfalls könnte man die Sonderfunktion "Meldetexte" nicht über die Cursortasten am IDEC SmartRelay-Baustein ansprechen. Dies gilt auch für die Simulation in der Software. Der Meldetext darf auch in der Simulation nicht als letztes Glied im Stromfluss stehen. Es muss zumindest immer ein Merker als Abschluss eingebunden werden. Ab der Gerätelinie FL1C können in Verbindung mit der Software WindLGC Parameter, Text sowie Uhrzeitangaben im Meldetext kombiniert werden. Weitere Informationen zu den neuen Möglichkeiten der Meldetextdarstellung finden Sie in der Online Hilfe von WindLGC V4.0.

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Frage: Wie kann ich im Display des IDEC-SmartRelay-Gerätes die Parameter im angezeigten Meldetext direkt ändern?

Antwort:
Ab der IDEC-SmartRelay-Gerätelinie FL1C ist es möglich, direkt in den am IDEC-SmartRelay-Gerät angezeigten Meldetexten die Parameter zu ändern. Gehen Sie dazu wie folgt vor:

  • Wenn auf dem Display des IDEC-SmartRelay-Gerätes der Meldetext angezeigt wird, drücken Sie die ESC-Taste für mindestens 1 Sekunde.
  • Anschließend ist der Cursor im ersten änderbaren Parameter des Meldetextes sichtbar. Bild 1: Cursorposition
  • Mit den Cursor-Tasten links / rechts wird im aktivierten Meldetext zu den Zeilen mit dem entsprechenden Parameter auf- und abnavigiert. Nur die Zeilen mit Parametern sind anwählbar.
  • Bestätigen Sie anschließend mit "OK" und die erste Stelle des änderbaren Parameters blinkt.
  • Mit den Cursor-Tasten rechts / links können Sie innerhalb des Parameters navigieren und mit den Cursor-Tasten auf / ab werden die Werte verändert.
  • Mit "OK" werden die Änderungen des Parameters übernommen.
  • Anschließend können Sie weitere Parameter ändern - falls vorhanden.
  • Durch Betätigung der "ESC"-Taste wird der Editiermodus verlassen.

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Frage: In welchem Bereich lassen sich die Zeiten für die Ein- und Ausschaltverzögerungen (Parameter T) einstellen?

Antwort:
Es gelten folgende Angaben für den Parameter T:

1. Wertebereich: Von 00:10s bis 99:59h (d.h. von 100ms bis 99h59m).
Es können die Bereiche s / m / h verwendet werden.

2. Genauigkeit: +/- 1% (worst case)

Beispiele für den Parameter T:
1h = 3600s ===>Ungenauigkeit: +/- 36s
1m = 60s ===>Ungenauigkeit: +/- 0,6s

 

Frage: Wie kann ich ein durch ein Passwort geschütztes Programm in der IDEC SmartRelay überschreiben?

Antwort:
Die Vorgehensweise zum Überschreiben eines durch ein Passwort geschütztes IDEC SmartRelay Programms ist abhängig von der eingesetzten IDEC SmartRelay-Gerätelinie.

  • Beim Einsatz einer IDEC SmartRelay der Gerätelinie FL1B wird ohne Eingabe des Passwortes nach der ersten Bestätigung mit "OK" im Menüpunkt "Clear Prg" das Programm bereits gelöscht.
  • Wird eine IDEC SmartRelay der Gerätelinie FL1C eingesetzt, dann wird das Programm nach Eingabe des richtigen Passwortes im Menüpunkt "Clear Prg" und Bestätigung mit "OK" gelöscht.
  • Ist beim Einsatz einer IDEC SmartRelay der Gerätelinie FL1C das richtige Passwort nicht mehr bekannt, so wird nach 3-maliger Eingabe eines falschen Passwortes und Bestätigung mit "OK" das Programm ebenfalls gelöscht.

Unabhängig von der eingesetzten IDEC SmartRelay Gerätelinie kann das Programm jederzeit vom PC aus durch Übertragung eines neuen Programms überschrieben werden. So gelangen Sie am IDEC SmartRelay in den Menüpunkt "Clear Prg" :

  • Wechseln Sie in die Betriebsart "Parametrieren" (ESC-Taste betätigen).
  • Gehen Sie mit dem Cursor auf "STOP" und bestätigen Sie mit "OK".
  • Wählen Sie "YES" und bestätigen Sie mit "OK".
  • Gehen Sie mit dem Cursor auf "Program" und bestätigen Sie mit "OK".
  • Wählen Sie "Clear Prg"und bestätigen Sie mit "OK".

Hinweis: Bei der IDEC SmartRelay-Gerätelinie FL1A ist die Vergabe eines Passwortes nicht möglich.

 

Frage: Wie kann ich ein Programm aus einer IDEC SmartRelay der Gerätelinien FL1A / FL1B bzw. einem Speichermodul in eine IDEC SmartRelay der Gerätelinie FL1C transferieren?

Antwort:
Um ein Schaltprogramm aus einer IDEC SmartRelay der Gerätelinien FL1A / FL1B bzw. einem Speichermodul auszulesen und in eine IDEC SmartRelay der Gerätelinie FL1C zu transferieren, benötigen Sie die Software FL9Y-LP1CDW V4.0 und das IDEC SmartRelay PC-Kabel. Wenn das zu übertragende Schaltprogramm nur auf einem Speichermodul vorhanden ist, benötigen Sie zusätzlich ein zum Speichermodul kompatibles IDEC SmartRelay Gerät. Hinweise: Die Programmmodule der Gerätelinie FL1C sind nicht kompatibel zu den Gerätelinien FL1A / FL1B und umgekehrt! Das rote Programm-Modul dient dem Kopierschutz. Ein auf diesem Modul befindliches Programm kann nicht kopiert werden. Ein Schaltprogramm, das sich auf einem Speichermodul befindet, muss zuerst in das IDEC SmartRelay Gerät kopiert werden. Dies kann auf zwei verschiedene Arten erfolgen:

  • Automatisches Kopieren im Anlauf von IDEC SmartRelay (Netz ein)
  • Kopieren über das Menü "PC/Card bzw. Card" (FL1C)

Wenn das Schaltprogramm aus dem Speichermodul in das IDEC SmartRelay Gerät kopiert ist, können Sie das Programm über das IDEC SmartRelay PC-Kabel mittels der Software FL9Y-LP1CDW V4.0 in den PC transferieren. Dort können Sie das Schaltprogramm mit der Software nachbearbeiten. Wenn Sie das Schaltprogramm in Ihren PC übertragen haben, dann stellen Sie in FL9Y-LP1CDW V4.0 in der Menüleiste unter "Extras > Geräteauswahl..." die Gerätelinie FL1C ein. Speichern Sie dann das Projekt ab. Anschließend übertragen Sie das Schaltprogramm über das IDEC SmartRelay PC-Kabel in die IDEC SmartRelay der Gerätelinie FL1C. Wenn Sie das Schaltprogramm auf ein Programmmodul kopieren wollen, dann müssen Sie ein Modul in die IDEC SmartRelay stecken. Über das Menü " PC/Card bzw. Card"(FL1C) übertragen Sie das Schaltprogramm auf das IDEC SmartRelay Gerät. Weitere Informationen finden Sie in den Handbüchern der jeweiligen IDEC SmartRelay-Gerätelinie

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Frage: Warum erkennt die IDEC SmartRelay beim Schalteranschluss mit Glimmlampe bzw. Anschluss von Näherungsschaltern am Eingang ein 1-Signal, obwohl der Schalter nicht geschlossen ist?

Antwort:
Im folgenden Bild wird dargestellt, wie ein Schalter mit Glimmlampe an eine IDEC SmartRelay angeschlossen wird. Der durch die Glimmlampe fließende Strom lässt die IDEC SmartRelay ein 1-Signal erkennen, obwohl der Schalterkontakt nicht geschlossen ist. Wird jedoch ein Schalter benutzt, dessen Glimmlampe mit einer eigenen Spannungsversorgung versehen ist, tritt dieses Verhalten nicht auf.

Auch beim Anschluss von Näherungsschaltern kann dieses Verhalten auftreten. Falls Sie einen 2-Draht-Näherungsschalter einsetzen, ist dessen Ruhestrom zu beachten. Bei einigen Näherungsschaltern ist der Ruhestrom so hoch, dass dieser von der IDEC SmartRelay bereits als "1"-Signal erkannt wird.Vergleichen Sie deshalb den Ruhestrom der Näherungsschalter mit den technischen Daten der Eingänge im IDEC SmartRelay-Handbuch.

Abhilfe: Um dieses Verhalten zu unterdrücken, setzen Sie Siemens Bauteile mit folgender Bestellnummer ein: Kondensator 3SB 1420-3D. Alternativ können Sie auch einen X-Kondensator mit 100 nF und 2,5 kV einsetzen. Dieser Kondensatortyp erzeugt im Fall der Zerstörung eine sichere Trennung. Die Höhe der Spannung - für die der Kondensator ausgelegt ist - müssen Sie so wählen, dass dieser bei Überspannung nicht zerstört wird! Die Spannung zwischen N und einem Eingang I(n) darf bei 230V AC nicht größer 40V sein, um ein 0-Signal zu gewährleisten. An den Kondensator können ca. 10 Glimmlampen angeschlossen werden.

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Frage: Warum erhalte ich beim Einsatz des IDEC SmartRelay-Erweiterungsmoduls FL1B-J2B2 schwankende Analogwerte?

Antwort:
Schwankende Analogwerte sind das Ergebnis einer nicht vorhandenen oder falsch montierten Abschirmung der Verbindungsleitung vom Analogwertgeber zum IDEC SmartRelays-Analogmodul (Geberleitung). Wenn Sie schwankende Analogwerte beim Einsatz des Moduls FL1B-J2B2 vermeiden wollen, empfehlen wir Ihnen folgende Vorgehensweise:

  • Verwenden Sie nur geschirmte Geberleitungen.
  • Führen Sie die Geberleitung so kurz wie möglich aus.
  • Die Geberleitung sollte die Länge von 10m nicht überschreiten.
  • Klemmen Sie den Schirm der Geberleitung nur einseitig und nur an die PE-Klemme des FL1B-J2B2-Moduls an.
  • Verbinden Sie die Masse der Geberversorgung mit der PE-Klemme des Moduls.

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Frage: Wie kann ich Programme mit Versionsständen kennzeichnen?

Antwort:
WindLGC bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihr Programm mit Versionsständen zu kennzeichnen. Die ersten 16 Zeichen des unter "Datei > Eigenschaften > Register: Allgemein" in "Programmname" (siehe Bild) eingegebenen Textes werden mit in die IDEC SmartRelay-Steuerung übertragen. Beim Upload eines Programms aus IDEC SmartRelay wird der Text mit zurückgeladen und Sie können sich den Text (z.B. einen Versionsstand) anzeigen lassen.

Hinweis : Bei WindLGC V2 heißt das entsprechende Feld " Projektname ".

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Frage: Wie kann ich den Speicherplatzbedarf meines IDEC SmartRelay-Programms ermitteln?

Antwort:
Sie können den Speicherbedarf Ihres IDEC SmartRelay-Programms im IDEC SmartRelay-Modul mit Hilfe von WindLGC (hier mit Version 4) ermitteln. Gehen Sie dazu wie folgt vor:

  1. Führen Sie die Funktion "Extras > SmartRelay bestimmen" aus.
  2. Im Infofenster, das Sie unter "Ansicht > Infofenster" aufrufen können, finden Sie dann eine Liste mit dem Speicherbedarf Ihres IDEC SmartRelay-Programms.

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Frage: Kann über die PC-Schnittstelle das Programm der IDEC SmartRelay im RUN-Betrieb beobachtet und/oder getestet werden?

Antwort:
Ab der Gerätelinie FL1C in Verbindung mit Software WindLGC V4.0 aufwärts ist es möglich, mit dem Werkzeug "Online-test" die aktuellen Werte und Signalzustände aller Funktionen zu lesen. Nach erfolgreicher Übertragung des Programms in die IDEC SmartRelay muss in WindLGC das Werkzeug "Online-Test" im Betriebszustand "RUN" aktiviert werden. Gehen Sie wie folgt vor:

  1. Wählen Sie in WindLGC das Werkzeug "Online-Test".
  2. Schalten Sie in WindLGC die IDEC SmartRelay in den Betriebszustand "RUN".

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Frage: Wie wird ein Temperaturschalter mit der IDEC SmartRelay realisiert?

Antwort:
Der Temperaturschalter kann mit einem PTC und der Funktion "Schwellwertschalter Analog" aufgebaut werden. Beispiel: Aufbau eines Temperaturschalters mit IDEC SmartRelay (24V) und einem PTC 90°C

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Frage: Warum verstellt sich spontan die integrierte Uhr des IDEC SmartRelay-Basismoduls?

Antwort:
Bei Verwendung eines IDEC SmartRelay-Basismoduls der Gerätelinie FL1C mit digitalen oder analogen Erweiterungsmodulen darf die im Handbuch beschriebene Uhrzeitsynchronisation nicht aktiviert werden. Derzeit sind noch keine Erweiterungsmodule für die IDEC SmartRelay verfügbar, die die Funktionalität der Uhrzeitsynchronisation unterstützen. Kontrollieren Sie deshalb, ob die Uhrzeitsynchronisation deaktiviert ist.

Gehen Sie dazu wie folgt vor:

  • Schalten Sie die IDEC SmartRelay in die Betriebsart "Programmieren".
  • Gehen Sie dann im Menü mit dem Cursor auf "Clock" und bestätigen Sie mit "OK."
  • Kontrollieren Sie den Status von SYNC: der Status "Off" muss aktiv sein.
  • Wenn die Synchronisation auf "On" steht, bewegen Sie den Cursor auf "Off" und bestätigen Sie mit "OK"

Hinweis: Im Auslieferungszustand der IDEC SmartRelay ist die Synchronisation ausgeschaltet! Weitere Informationen dazu finden Sie im IDEC SmartRelay-Handbuch.

 

Frage: Was sind die Unterschiede zwischen der neuen IDEC SmartRelay-Version FL1C und der alten Version FL1B?

Antwort:
IDEC SmartRelay steht ab sofort in einer neuen, innovierten Version zur Verfügung. Besondere Merkmale von FL1C sind die Erhöhung der Speicherkapazität, erweiterter Funktionsumfang sowie verbesserte Bedien- und Anzeigefunktionalität. Die Programmierung dieser Geräte erfolgt mit der ebenfalls neuen Programmiersoftware FL9Y-LP1CDW V4.0. Zusammenfassung Das IDEC SmartRelay ist seit 2001 erfolgreich im Einsatz. Mit der nächsten Innovationsstufe wurde nun Funktionalität und Leistungsfähigkeit weiter gesteigert:

  • Der Programmspeicher wurde mit nun 130 Blöcken (bisher 56) mehr als verdoppelt.
  • Nahezu jede integrierte Funktion wurde optimiert
  • 4 neue Funktionen wurden hinzugefügt.
  • 34 fertige Funktionen stehen zur Verfügung.
  • Mit ca. 0,1ms je Funktionsblock wird bei der FL1C die Zykluszeit um mehr als das10fache schneller.
  • Die Bedienerschnittstelle wurde überarbeitet und bietet nun ein 4 x 12 Zeichen großes und hinterleuchtetes Display. Texte und Variablen können in einer Zeile zusammen angezeigt werden. Das Ändern von Sollwerten kann nun direkt im Meldetext erfolgen.
  • Mit der Software FL9Y-LP1CDW V4.0 lassen sich Schaltprogramme in Funktionsplan (FUP) und Kontaktplan (KOP) erstellen. Neben der bekannten Offline-Simulation ist jetzt auch ein Online-Test möglich. Viele weitere kleine Optimierungen machen die Schaltprogrammerstellung jetzt noch einfacher.

FL9Y-LP1CDW V4.0 ist als Vollversion auf CD verfügbar. Als Upgrade ist eine Version im Internet kostenlos abgelegt. Zum Download gehen Sie zu www.idec.de/smart. Mit FL9Y-LP1CDW V4.0 können alle IDEC SmartRelay-Varianten (FL1A, FL1B und FL1C) programmiert werden.

 

Frage: Was passiert mit dem IDEC SmartRelay-Schaltprogramm und mit den Aktualwerten bei Netzausfall?

Antwort:
In der IDEC SmartRelay wird das Schaltprogramm nach Beenden der Programmierfunktion netzausfallsicher gespeichert. Dieses Schaltprogramm ist solange gespeichert, bis das Programm per Befehl gelöscht wird. Bei allen IDEC SmartRelay-Varianten sind Grundfunktionen, Sonderfunktionen, Zeitparameter und der Betriebsstundenzähler (soweit vorhanden) grundsätzlich remanent. Aktualwerte wie Zählerstände können zusätzlich bei Stromausfall gespeichert werden. Dazu müssen Sie in der entsprechenden Funktion die Option "Remanenz" aktivieren.

 

Frage: Was passiert mit der internen Uhr, wenn die Spannungsversorgung der IDEC SmartRelay für mehr als 80 Stunden unterbrochen war.

Antwort:
Die interne Uhr verhält sich wie folgt: Beim Wiedereinschalten steht die Uhr auf "Sonntag 00:00 Uhr 1. Januar". Die Zeit bleibt stehen und blinkt. Die IDEC SmartRelay befindet sich in dem Zustand, in dem Sie vor der Unterbrechung der Spannungsversorgung war. Bei RUN werden die Zeitschaltuhren bearbeitet, die mit der obigen Zeit parametriert sind. Die Uhr bleibt aber weiterhin stehen.

 

Frage: Wie starte ich bei einer IDEC SmartRelay den Programmiermodus? Oder wie wechsle ich in den Parametriermodus?

Antwort:
Um bei einer IDEC SmartRelay mit der Bestellnummer FL1A den Programmiermodus zu starten, sind die Tasten <, > und OK gleichzeitig zu drücken. Erst die neueren IDEC SmartRelay mit den Bestellnummern FL1B und FL1C können mit der ESC-Taste in den Programmiermodus geschaltet werden. Wenn Sie eine IDEC SmartRelay des Typs FL1A besitzen, können Sie wie folgt in den Parametriermodus wechseln:

  • Drücken Sie bitte die Tasten ESC und OK gleichzeitig. Dann wechselt die IDEC SmartRelay in die Betriebsart "Parametrieren" und zeigt Ihnen das Parametriermenü an.
  • Sie können nun zwischen "Parameter einstellen" und "Uhr einstellen" wählen.

Besitzen Sie eine IDEC SmartRelay des Typs FL1B oder FL1C, dann betätigen Sie bitte im RUN-Modus die ESC-Taste. Nach Drücken der ESC-Taste wechselt die IDEC SmartRelay in die Betriebsart "Parametrieren" und zeigt Ihnen das Parametriermenü an.

 

Frage: Welche IDEC SmartRelay Programm- bzw. Speichermodule kann ich bei welchen IDEC SmartRelay-Gerätelinien einsetzen?

Antwort: Ein Programmmodul für das IDEC SmartRelay kann für Archivierung, Vervielfältigung, Versendung von Schaltprogramm und zum Übertragen eines neuen oder geänderten Programms in das IDEC SmartRelay verwendet werden. Es sind aber nicht alle Programmmodule in allen IDEC SmartRelay-Gerätelinien einsetzbar. Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick darüber, welches Programmmodul zu welcher IDEC SmartRelay-Gerätelinie kompatibel ist.

Programmmodul gelb FL1A-PM1 x x -
Programmmodul rot FL1A-PM1 x x -
Programmmodul braun FL1C-PM3 - - x

Tabelle 1: Zuordnung Programmodule

Hinweis: Das braune Programmmodul hat den Funktionsumfang der gelben und roten Module. Weitere Informationen zum IDEC SmartRelay-Programmmodul finden Sie in den Handbüchern der verschiedenen IDEC SmartRelay-Gerätelinien.